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Abstammung Der Stammvater des Hundes ist der Wolf, noch bis vor kurzem hielt man
den indische Wolf Canis lupus pallipes oder Canis lupaster für den
Übeltäter, dessen Verwandtschaft denen einigen Hunderassen äußerlich
ähnlich erscheint. Auf Konrad Lorenz zurückgehende Vermutungen,
dass der Haushund vom Goldschakal (Canis aureus) abstammt, gelten durch
neuere Forschungen wie die von Erik Zimen und Alfred Seitz heute als widerlegt. Domestikation Gregory Acland, Veterinär an der Cornell University in Ithaca, USA, vertritt die Auffassung, das nicht der Mensch auf den Hund kam, sondern umgekehrt. Schenkt man ihm Glauben, verfügte der damalige Mensch noch gar nicht über die intellektuellen Fähigkeiten, den Hund zu domestizieren, da er selbst „noch nicht vollständig domestiziert“ war. Der frühe Hund fand in der Nähe des Homo sapiens eine ökologische Nische und „verhaustierte“ sich so selbst. Er nützte die gemeinsamen Jagdausflüge mit dem Menschen als Sozialschmarotzer. Dies geschah vor etwa 135.000 Jahren, als der Homo sapiens von Afrika in den Nahen Osten wanderte und den Hund Jahrzehntausende danach auch nach Europa mitbrachte. Das äußere Erscheinungsbild des Hundes blieb lange wolfsähnlich, warum sich auch keine „hundstypischen“ Knochenfunde aus dieser Zeit finden. Erst als der moderne Mensch se?haft wurde, begann er den Hund züchterisch gezielt nach seinem Nutzwert zu verändern. Alter Bis vor einigen Jahren dachte man noch, dass die Domestizierung des Hundes
vor etwa 14.000 Jahren (Torfhund), wahrscheinlich im Nahen Osten oder
in Asien begann. Allerdings zeigen Untersuchungen der Erbinformationen,
dass sich der Haushund (Urhund) schon vor etwa 100.000 Jahren vom Wolf
getrennt hat. Wölfe Hunde und Wölfe sind auch miteinander fruchtbar; solche Paarungen
sind in der Natur durchaus normal und weitaus häufiger als angenommen
auch wenn sie immer noch als selten angesehen werden müssen. Bisher
ging man davon aus, das die Verhaltensunterschiede zwischen Wolf und Hund
zu groß sind, verwilderte Hunderassen bewiesen jedoch das Gegenteil. Der Urtyp des Hundes Heute werden in vielen Ländern nach und nach Urtypen der ersten
Hunde entdeckt, diese verdienen daher eine besondere Nennung. Urtümliche
Hunderassen werden landläufig als Pariah dog oder auch dings-hund
bezeichnet. Wir würden sie zwangsläufig als Do-kö (Dorfköter)
bezeichnen. Hybridkreuzungen zwischen Caniden
Einige typischen Eigenschaft alter Rassen sind das sie: * nicht bellen können, aber ein breites vokabular an gejaule, gebrumme
usw. haben All dies trifft natürlich auch auf den Wolf zu. Urtümliche Hunderassen Naher Osten/Afrika/Mittelmeer: Asien/Sibirien/NordEuropa: Südostasien/Australien: Nord- und SüdAmerika:
hier einige Soundfiles aus der Familie des canis lupus: Zuchthunderassen Im Verlauf der Mensch-Hund-Beziehung haben sich, regional und nach den Umwelt- und Lebensbedingungen, unterschiedliche Hunderassen herausgebildet. Der Mensch hat es verstanden, den Hund für unterschiedliche Aufgaben durch Züchtung und entsprechende Hundeerziehung zu nutzen. Die Fédération Cynologique Internationale (FCI) ist die größte internationale Dachorganisation, unter deren Führung nationale Gruppierungen die Standards der unterschiedlichen Hunderassen festlegen.
Einteilung der Zuchthunderassen Vornehmlich nach ihrem Verwendungszweck werden folgende Hundetypen unterschieden: * Hütehunde (beispielsweise Deutscher Schäferhund, Collie,
Border Collie), Treibhunde (beispielsweise Rottweiler) und Hirtenhunde
(beispielsweise Kuvasz). Daneben sind weitere unsystematische Bezeichnungen wie Arbeitshunde beziehungsweise Gebrauchshunde, Kampfhunde, Schutzhunde, Wachhunde, primitive oder ursprüngliche Hunde bis hin zu Schoßhunden üblich. Eine kynologische Systematik der Hunderassen wird von der Fédération Cynologique Internationale (FCI) gepflegt, die derzeit 338 Rassen anerkennt (Stand: 12/2001). Danach werden alle anerkannten Hunderassen in 10 Gruppen eingeteilt, die wiederum in verschiedene Sektionen unterteilt sind: * Gruppe 01: Hütehunde und Treibhunde (ausgenommen Schweizer Sennenhunde)
[1] (http://www.fci.be/nomenclatures_detail.asp?lang=de&file=group1); Daneben gibt es in der FCI-Systematik eine Reihe so genannter vorläufig angenommener Rassen [11] (http://www.fci.be/nomenclatures_detail.asp?lang=de&file=group_provisionally). Außerhalb dieser Systematik gibt es noch über hundert weitere, jedoch von der FCI nicht anerkannte Rassen sowie eine Reihe als ausgestorben geltender Rassen wie Basset d'Artois, Braque Belge und Harlekinpinscher, die aus der FCI-Systematik gestrichen wurden. Neben den eigentlichen Hunderassen gibt es auch noch Bastarde beziehungsweise
Mischlinge, verwilderte Haushunde (beispielsweise Dingo (Canis lupus f.
dingo)) sowie Wildhunde an der Grenze beziehungsweise jenseits der Art
Canis lupus familiaris (beispielsweise Löffelhund, Hyänenhund,
Rothund, Marderhund, Mähnenwolf usw.). Einige Hunderassen Zu den kleinsten anerkannten Hunderassen zählt der Chihuahua (FCI-Nr.
218) mit einem Gewicht von 0,5-3 kg und eine Widerristhöhe von unter
20 cm; zu den größten Hunderassen zählt die Deutsche Dogge
(FCI-Nr. 235) mit einer Widerristhöhe von mindestens 80 cm bei Rüden
und der Irish Wolfhound (FCI-Nr. 160) mit bis zu 95 cm; zu den seltensten
Rassen zählt der Curly Coated Retriever. Ein treuer Haushund ist
ebenfalls der West Highland White Terrier. Als Besonderheit gilt seine
schneeweisse Fellfärbung. Nutzung von Hunden Aufgrund seiner sozialen Anpassungsfähigkeit ist der Haushund das mit dem Menschen am vielfältigsten verbundene Tier. So verbringen viele Menschen heute mit ihrem Hund ihre Freizeit und betreiben dabei auch Hundesport. Nicht selten fungieren die Tiere als einzige soziale Beziehung ihres Besitzers. Durch die hierbei häufig auftretende Vermenschlichung der Hunde kommt es oft zu gravierenden Haltungsfehlern, da ihre natürlichen Bedürfnisse mißachtet werden. In Jäger- und Sammlerkulturen wurden Hunde in Notzeiten gegessen; spezielle Hunderassen werden in China zum Verzehr gezüchtet. In Korea gilt der Hundefleisch-Eintopf Poshintang als Spezialität. In Deutschland ist das Schlachten von Hunden seit 1986 verboten. Die gleiche Regelung gilt für die übrige EU. Eine Ausnahme hiervon macht in Europa einzig die Schweiz. Allerdings ist auch dort der Handel mit Hundefleisch verboten. Manche Hunderassen eignen sich als Blindenhunde, oder werden aufgrund ihres ausgezeichneten Geruchssinns eingesetzt, um Rauschmittel oder Sprengstoffe aufzuspüren. Viele Tiere können auch als Rettungshunde ausgebildet werden. Die Nutzung von Hunden als Zugtier des armen Mannes war bis in das 20. Jahrhundert hinein weit verbreitet. Große Hunde sind anatomisch besser zum Ziehen von Karren und Schlitten geeignet als z.B.Pferde. Ein Zughund kann bis zum drei- bis fünffachen seines Körpergewichtes ziehen. Hundehaltung Hunde werden in Deutschland zu den Kleintieren gerechnet. Sie werden im Normalfall als einzelne Individuen oder in kleinen Gruppen in unmittelbarer Nähe des Lebensraumes ihrer Besitzer gehalten. Dies kann zum einen die Wohnsphäre des Besitzers selbst sein, daneben ist jedoch auch die Haltung im Freien (im Zwinger oder in Anbindehaltung) durchaus üblich. Alle 3 Formen der Haltung bergen die Gefahr nicht tierschutzgerechter Unterbringung der Tiere in sich. Die Haltung von Haushunden ist in der Bundesrepublik Deutschland steuerpflichtig (im Gegensatz zu der von Katzen oder Pferden); die Zahlung der Hundesteuer wird durch eine Steuerplakette nachgewiesen, die gut sichbar am Hund zu befestigen ist. Eine Verpflichtung zu bestimmten Impfungen (Tollwut) gibt es in den meisten Bundesländern nicht. Detaillierte gesetzliche Regelungen, beispielsweise zum Leinenzwang, zum Entfernen von Hundekot auf öffentlichen Plätzen oder zur Haltung von so genannten Kampfhunden sind landesspezifisch. In Deutschland gibt es keinen offiziell anerkannten Hundeführerschein, auch wenn dies von einigen Hundeschulen suggeriert wird. Die Ausbildung zum Begleithund ist ebenfalls weder vorgeschrieben, noch gesetzlich geregelt; die Begleithundeprüfung kann an verschiedenen Einrichtungen abgelegt werden, dabei ist auf die Anerkennung durch die zuständigen Dachverbände der jeweiligen Hundeschule zu achten. Rettungshundeprüfungen können nur in einer zugelassenen Rettungshundestaffel abgelegt werden Für Haushunde besteht seit einigen Jahren die Möglichkeit der Implantation eines Chips, der die Identifikation des Tieres ermöglicht; zum Auslesen der Transpondernummer des Tieres wird jedoch ein Lesegerät benötigt und kann daher nur von mit einem solchen Gerät ausgestatteten Personen und Einrichtungen (Tierärzte, Tierheime, Polizeidienststellen) erfolgen. Einige nichtkommerzielle Organisationen wie TASSO e. V. betreiben zentrale Registrierungsstellen für entlaufene und aufgefundene Hunde; hier kann auch die Chipnummer des eigenen Tieres registriert werden. Diese Nummer ist weltweit einmalig und erlaubt im Gegensatz zur Tätowierung eine sichere Identifizierung des Hundes. Ab Oktober 2004 müssen alle Hunde im innereuropäischen Reiseverkehr mittels Chip oder Tätowierung gekennzeichnet sein. Ab 2012 gilt der Chip als einzige anerkannte Kennzeichnung. 2004 lebten in Deutschland etwa 5 Millionen Hunde, in der Schweiz etwa 440.000 und in Österreich etwa 550.000. Nach der Hauskatze ist der Hund damit das meistgehaltene Haustier. Siehe auch: Bitch, Groomer Fortpflanzung Der Eintritt der Geschlechtsreife wird beim weiblichen Hund durch die erste Läufigkeit gekennzeichnet, die im Alter von 7 bis 11 Monaten auftritt. Rüden erlangen ihre sexuelle Kompetenz in etwa dem gleichen Alter. Kleinere Hunde werden im Allgemeinen früher geschlechtsreif als Hunde großer Rassen. Hunde unterliegen einer ausgeprägten etwa halbjährlichen Brunstperiodik. Mit einem duchschittlichen Läufigkeitsintervall von 5 bis 7 Monaten zählen sie zu den saisonal monöstrischen Tieren. Der Sexualzyklus ist in 4 Phasen unterteilt. Mit dem Beginn der Vorbrunst (Proöstrus) kommt es zu einem Anschwellen der Vulva und dem Austritt von blutigem bis fleischwasserfarbigem Sekret, welches die Hündin für Rüden attraktiv macht. Eine Deckbereitschaft ist jedoch noch nicht gegeben. Die Dauer der Vorbrunst beträgt - individuell unterschiedlich - 4 bis 21 Tage. Ihr schließt sich die Brunst (Östrus) an, welche von Deckbereitschaft der Hündin und Fruchtbarkeit gekennzeichnet ist. Der Scheidenausfluß wird heller und die Hündin "präsentiert" sich den Rüden. Die Phase der Brunst beträgt 2 bis 12 Tage. Zusammen mit der Vorbrunst wird sie als Läufigkeit bezeichnet. Hieran schließt sich der Metöstrus an, in dessen Verlauf über eine Dauer von 9-12 Wochen Rückbildungs- und Regenerationsvorgänge an der Gebärmutter erfolgen. In der vierten Phase (Anöstrus) fehlt jegliches Anzeichen sexueller Aktivität. Dieser Abschnitt dauert 2 bis 6 Monate. Beim Deckakt des Hundes kommt es zum bemerkenswerten Verhalten des "Hängens". Auf die Penetration der Hündin hin kommt es zu einer starken Anschwellung der Eichel des Rüden (von Züchtern als "Knoten" bezeichnet), was den Effekt hat, dass der Penis "verkeilt" wird und sich die beiden Tiere nicht voneinander trennen können. Folglich steigt das männliche Tier von seiner Partnerin herunter und dreht sich im Regelfall um 180°, sodass beide Tiere über eine Dauer von bis zu 30 Minuten miteinander mit den Hinterteilen einander zugewandt verbunden bleiben. Die durchschnittliche Trächtigkeitsdauer der Hündin beläuft sich auf 63 bis 65 Tage, die Anzahl der Welpen schwankt etwa zwischen 3 und 9 Tieren. Ernährung Eine vollwertige Ernährung der Hunde erfolgt am einfachsten über die Verfütterung kommerzieller Hundefuttermittel. Obgleich der Anteil von Futtermittelallergien in den letzten Jahren erheblich zugenommen hat, stellt diese Fütterung die Versorgung der Tiere mit essentiellen Nahrungsbestandteilen am einfachsten sicher. Einige sind der Ansicht, dass eine Hundeernährung mit Frischfleisch, Innereien, Knochen, Gemüse und Kräutern, ergänzt mit wertvollen Pflanzen- und Fischölen (= BARF),besser sein. Ernährungsphysiologisch zumindest fragwürdig ist die Ernährung durch hauseigene Speisereste, da hierdurch Mangelzustände hervorgerufen werden können. Viel menschliche Nahrungs- und Genussmittel sind für Hunde mehr oder wenig giftig, als Beispiel sei hier Schokolade angeführt. Das Theobromin in der Schokolade ist für Hunde in größeren Mengen sehr gesundheitsschädlich und kann in Einzelfällen auch zum Tode führen. Die letale Dosis beträgt 100 mg Theobromin/kg Körpergewicht, bereits geringere Mengen führen aber zu Vergiftungserscheinungen, die sich in Erbrechen, Durchfall, Unruhe, Muskelkrämpfen und Harninkontinenz äußern können. Erkrankungen Das Spektrum der beschriebenen Hundeerkrankungen ist überaus reichhaltig und in seiner Vielfalt mit Erkrankungen des Menschen durchaus vergleichbar. Ausgesprochen häufige Hundekrankheiten sind: * Sinnesorgane: Gehörgangentzündung (Otitis externa), Grauer
Star, Bindehautentzündung, PRA (Progressive Retinal Atrophy, Netzhautdegeneration) Genetische Defekte Gendefekte sind insbesondere in isolierten Gebieten wie Inseln oder auch speziell Amerika bzw, dem lange getrenntem Ostblock häufiger und stellen durch die zunehmende Globalisierung ein echtes Problem dar. Bekannt ist hier z.b. Hüftgelenksdysplasie (HD) oder auch Ellenbogengelenksdysplasie was u.a. Schäferhunde häufiger aufweisen und zu Lahmheiten führen. Ebenso bekannt ist auch die sogenannte Dackellähme die aufgrund der stark verlängerten Rücken auftritt bis zur Lähmung der Hinterbeine führen kann. Weniger bekannt ist ein Gendefekt der speziell bei Langhaarcollies gerade entdeckt wurde und dessen Ursprung offensichtlich schon einige Jahrhunderte zurück liegt. Dies liegt einerseits daran das unsere Tiermedizin immer ausgefeilter wird, sodaß dieser Genetische Defekt früher überhaupt keine Rolle spielten und auch sonst keinerlei sichtbaren Einfluss auf den Hund haben. Da der Collie jedoch recht intensiv auch eingekreuzt wurde, so z.b. beim Barsoi, beim Australian Cattle Dog und beim Saluki sowie zahlreichen Britischen Hütehundrassen, ist damit die Warscheinlichkeit gegeben, das sich diese Gene seit Jahrhunderten in den verschiedensten Rassen verbreitet haben. Inzwischen wurden sie auch bei einigen Rassen nachgewiesen. Gravierend ist hierbei das sie nur im Blut nachweisbar sind und der Hund plötzlich und unerwartet nach Operationen verstirbt. Das Problem hierbei ist die Überwindung der Hirnblutschranke, die z.b. bei der Gabe von verschiedenen Narkosemitteln auftritt. Das Gehirn wird also ins Koma gespritzt da die Schranke nicht funktioniert. Dies führt direkt zum Tode und ist den Tierärzten nicht unbedingt bekannt. Als Hundebesitzer sollten sie sich also gründlich über genetische Fehler ihrer Hunderasse informieren. THP Tierheilpraktikerin
Rabea Henkemeier Wadersloh Homöopathie,
Phytotherapie, traditionelle chinesische Medizin, TCM, Bach-Blütentherapie,
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